Donnerstag, 19. Oktober 2017

24 neue Kräfte beginnen ihre Ausbildung zur/zum Justizvollzugsbediensteten

Hamburg (jus) - Justizsenator Dr. Till Steffen hat am 1. September 2017 die neuen Beamtinnen und Beamten in der Justizbehörde vereidigt. Sechs Frauen und 18 Männer beginnen nun ihre Ausbildung zur/zum Allgemeinen Justizvollzugsbediensteten. In den kommenden zwei Jahren werden sie theoretisch in der Justizvollzugsschule und praktisch in den Gefängnissen auf ihre Arbeit mit Gefangenen vorbereitet.

Justizsenator Dr. Till Steffen: "Unsere Bediensteten in den Anstalten freuen sich schon auf ihre zukünftigen Kolleginnen und Kollegen. Sie alle sind ab heute nicht nur Anwärterinnen und Anwärter, sondern auch ein Teil unserer Ausbildungsoffensive. Wir können ihre Verstärkung gut gebrauchen."

Der Jüngste des aktuellen Lehrgangs ist 23 Jahre alt, der Älteste 36, der Altersdurchschnitt beträgt 28 Jahre. Bei 4 Anwärtern und 1 Anwärterin liegt ein Migrationshintergrund vor (türkisch, bosnisch und kroatisch). Da berufliche Erfahrung eine Einstellungsvoraussetzung ist, bringen alle neuen Kräfte vielseitige Kenntnisse in den Vollzug ein. Sie waren vorher unter anderem in der Wirtschaft, im Handel, in der Pflege, im Handwerk oder in der Logistik tätig.

Den Anwärterinnen und Anwärtern gab der Justizsenator bei der Urkundenübergabe einige Worte mit auf ihren Ausbildungsweg der kommenden zwei Jahre: "Gute Resozialisierung ist das beste Mittel, um erneute Straftaten zu verhindern. In den Anstalten sind Sie jetzt erste Ansprech- und Orientierungspersonen für die Gefangenen. Sie sind aber auch eine wichtige Brücke für Gefangenen auf dem Weg in ein Leben nach der Haft. Jeder einzelne von Ihnen unterstützt diese Menschen dabei, ein neues Leben ohne Straftaten zu beginnen. Ich habe großen Respekt vor Ihrer Berufswahl, mit der Sie eine verantwortungsvolle Tätigkeit gewählt haben."

Die Justizbehörde hat 2015 mit drei neuen Lehrgängen eine Ausbildungsoffensive für den Justizvollzug gestartet. 2016 starteten vier Lehrgänge, für 2017 sind bis zu fünf geplant. Auch für 2018 strebt die Justizbehörde eine hohe Zahl an Auszubildenden im Allgemeinen Vollzugsdienst an.

Hintergrund

Die Ausbildung zur Justizvollzugsbeamtin/zum Justizvollzugsbeamten dauert zwei Jahre. Die theoretischen Grundlagen werden in der Justizvollzugsschule der Justizbehörde vermittelt. Auf dem Stundenplan stehen unter anderem Vollzugsrecht, Psychologie, Kriminal- und Vollzugspädagogik, Waffen- und Schießlehre, die Wirkungsweise von Drogen, Auffinden und Erkennen von Rauschgiften, Kriminal- und Vollzugspsychologie, Kommunikation, Sport und Selbstverteidigung. Praktisch werden die Anwärterinnen und Anwärter in den sechs Hamburger Justizvollzugsanstalten ausgebildet. Dort sorgen sie für Sicherheit und Ordnung und kümmern sich um die Unterbringung, Beaufsichtigung, Betreuung und Versorgung der Gefangenen. Ihre Arbeit zielt immer auch darauf, die Verurteilten zu befähigen, künftig ein Leben ohne neue Straftaten zu führen.

Hierfür sind insbesondere ein wertschätzender Umgang und ein gutes Konfliktverhalten nötig. Interessierte können sich das ganze Jahr über für eine Laufbahn im Justizvollzugsdienst bewerben, da die Justizbehörde mehrere Lehrgänge pro Jahr ausbildet.

Nähere Informationen gibt es auf der Internetseite der Justizbehörde unter folgendem Link: http://www.hamburg.de/justizbehoerde/ausbildung-studium/3648784/justizvollzug-ausbildung/

(30.10.2017)

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