Donnerstag, 19. Oktober 2017

CDU: Über 200.000 Euro Defizit in der Jugend- und Familienhilfe

Hamburg-Barmbek (cdu) - Die momentane Situation ist alles andere als entspannt beim Kinder- und Familienhilfezentrum (KiFaZ), denn es fehlen gut 76.000 Euro, um auch im kommenden Jahr den Bereich Frühe Hilfen zu finanzieren. Bislang war die Stelle durch Integrationsgelder der Behörde Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) unterstützt worden. Doch es ist unklar, ob auch 2018 Geld aus Richtung des Senats in die Jugendhilfe fließen wird.

"Wir halten solche Projekte für sehr sinnvoll und sollten diese auch in Zukunft weiterführen. Es ist unbegreiflich, das gerade geschaffene Maßnahmen nur für ein Jahr unterstützt werden", sagt Philipp Kroll, CDU-Fachsprecher im Jugendhilfeausschuss.

Daher hat die CDU im jüngsten Jugendhilfeausschuss einen Antrag auf den Weg gebracht: Darin wird der Bezirksversammlung empfohlen, 60.000 Euro aus dem Quartiersfonds für die KiFaZ-Arbeit im kommenden Jahr zur Verfügung zu stellen.

"Die offene Kinder- und Jugendarbeit leistet mit ihren vielfältigen und niedrigschwelligen Angeboten einen wichtigen Beitrag zur individuellen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Wir wollen diese Arbeit stärken" - so steht es im Koalitionsvertrag in der Hamburgischen Bürgerschaft zwischen SPD und Grünen.

Trotz dieses Versprechens wird die Jugend- und Familienhilfe in Hamburg-Nord und auch in anderen Bezirken nur unzureichend finanziell unterstützt. Zusätzlich zu den Integrationsgeldern fehlen in der Jugend- und Familienhilfe Hamburg-Nord im Jahr 2018 rund 120 000 Euro. Bisher weigert sich die BASFI und der Hamburger Senat aber zusätzliches Geld für die Jugend- und Familienhilfe frei zugeben.

Kroll: "Wenn der Senat keine weiteren Gelder für die Jugendhilfe und die Integration im Jahr 2018 dazu gibt, werden Leistungen bei verschiedenen Trägern in Hamburg-Nord gekürzt. Das muss unbedingt verhindert werden."

Die nächste Sitzung der Bezirksversammlung findet am Donnerstag, 12. Oktober 2017, um 18 Uhr im großen Sitzungssaal an der Robert-Koch-Straße 17 statt. Die CDU-Fraktion fordert in einem Antrag, dass auch die restlichen Mittel aus dem Quartierfonds finanziert wird, sollte die Hamburger Bürgerschaft nicht genügend finanzielle Hilfe für die Jugendhilfeeinrichtungen zur Verfügung stellen.

(26.10.2017)

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